Neuigkeiten

 
B- Wurf
 

Wurf: 13. April 2020
4 Rüden, 4 Hündinnen

mit

Indra vom Fliethbachtal 

&

Sami vom Schatzrain

 

 

 

März 2020  Günter hat den Sachkundenachweis zum Verbands-Richter erfolgreich abgelegt.

 

 

März 2020:   Die Jagdsaison 2019/2020 war wieder von intensivem Hundeeinsatz bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten geprägt. Dabei tritt das eigene Erlegen von Wild in den Hintergrund, während die ganze Passion sich auf die Zusammenarbeit mit den Hunden konzentriert. Es fasziniert, wie die kleine Meute mit Passion, viel Erfahrung und guten Nasen ihren Aufgaben nachgeht.

Immer erfolgreicher haben sie sich auf kranke Sauen im Treiben spezialisiert. Sauen, die auf Nachsuchen teilweise nur sehr schwer oder gar nicht zu erlegen gewesen wären. Wer von den Dreien sie immer wieder findet weiß ich noch nicht, aber wenn es dann gilt, binden sie zu Dritt. Dabei hat der junge Rüde von einem 75 kg Keiler mit reinem Wildbretschuss drei Löcher (im Bereich der Kehle, zum Glück nur knapp unter die Haut) geschlagen bekommen. Ein Hieb im Bereich der Halsschlagader hat die Schutzweste abgehalten und meine Wade war dank Schutzhose auch nur blau und grün. Bei drei bindenden Hunden ist an einen Fangschuss nicht zu denken, aber öfter muss ich das nicht erleben.

 

Aktiven und ideologiefreien Naturschutz haben die Hunde bei den inzwischen fast in jedem Schilfstück und unter jedem Wurzelhaufen steckenden Waschbären geleistet. Außer einem leicht geschlitzten Behang verliefen diese Aktionen zum Glück ohne weitere Verletzung. Nur ich habe, durch ungeschicktes Verhalten, einen herzhaften Biss in den Handballen gefangen.

 

Bei einer der großen Entenjagden in Bayern haben meine Langhaardamen, bei einer Strecke von 208 Enten und dem Einsatz von 28 Hunden, 1/4 der Enten aus teilweise schwerstem Schilfwasser gearbeitet. Am nächsten Tag konnte dann der junge Rüde bei den Nachsuchen von der Erfahrung und Raffinesse seiner Mutter lernen. Je nach Wind umschlägt sie ganze Teiche oder schwimmt die Schilfstreifen und Inseln im Wasser ab. so lernt mein Nachwuchs am Wasser und im Wald Verhalten welches ich ihm nicht bei bringen kann.

 

Mit Zoe habe ich einige erfolgreiche Nachsuchen arbeiten können, aber auch viele der sehr wichtigen Kontrollsuchen gemacht.

 

Unzufrieden war ich mit meinen Damen auf der Niederwildjagd bei Dortmund.  Sie gehen im Feld zu weit und stehen dann im nächsten Trieb teilweise schon vor. Meine apportiersüchtige Zoe war so am Hecheln, dass sie nur noch die Wahl hatte zwischen Umfallen oder den gerade apportierten Hasen in die Hecke zu werfen.
Das kennen meine Drückjagdprofis nicht und hier muss ich mit nur einem Hund im Treiben gezielt einwirken.