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Hundejahr 2024

 

Im Jahr 2023 hatte ich noch gewarnt in eine gewisse Überheblichkeit ob der guten Hunde zu verfallen. Es sind gute Hunde, trotzdem möchten wir das Jahr 2024 am Liebsten in der Versenkung verschwinden lassen. Ein Lichtblick, war der erste Wurf von Bayka, der problemlos das Licht der Welt erblickte und prächtig gedieh.

 

Abeno, unser kapitaler Rüde, Familienmitglied und im täglichen Leben eine Seele von einem Hund, hat auf unserem Grundstück, als Chef des Rudels, die zu dieser Zeit auf dem Grundstück lebenden Welpen von Bayka gegen eine Verwandte verteidigt und sie heftig gebissen. Ich habe mich nach diesem üblen Vorfall, der aus Hundesicht völlig in Ordnung war, von ihm getrennt. Menschliche Gesundheit geht vor! Es kam hier wohl, für uns völlig unerwartet, das alte Langhaarerbe, der Schutztrieb, durch.

 

Bautz vom Spessart wurde mit einem Kehlkopfkarzinom erlöst, nachdem er 2 Wochen zuvor noch zwei Frischlinge im Mais gefangen hatte. Neben einem Räuspern fiel das bei diesem harten Hund erst auf, als er Blut gehustet hat. Für Roland, der 24 Stunden mit seinem Bautz zusammen war, war das ein herber Verlust. Gewissen Trost brachte ihm die Übernahme von Chase vom Spessart, der ihm von einem Freund überlassen wurde. Sein Besitzer konnte, bedingt durch seine starke berufliche Belastung, den Hund nicht auslasten. Jetzt ist er, wie zuvor Bautz, den ganzen Tag mit dabei.

 

 


Hundejahr 2025

 

Der erste Wurf von Bayka macht sich meines Erachtens sehr gut. Die Junghunde sind hochpassioniert und wurden, mit einer Ausnahme, mit ordentlichen Ergebnissen auf VJP`en und HZP`en geführt. Sie sind spurlaut, wobei wir mit Dex vom Spessart einen Hasenspezialisten dabei haben. Die Richter haben ihm auf der Prüfung für seine Arbeit über wechselnden Bewuchs, trockenen Acker, zwei Wege und mit Seitenwind für seine schon fast brackenähnliche Leistung die Note 12 gegeben.

 

Im Wasser sind sie alle kleine Raketen - ganz wie die Mutter.

 

Chili vom Spessart hat mit einem sehr ordentlichen Ergebnis die VGP bestanden.

 

Mein Highlight war der Prüfungssieg bei der Internationalen VGP, die dieses Jahr in Ebrach stattfand. Bayka und ich habe ganz schön viel geackert bis der allgemeine Gehorsam und die perfekten Appotierleistungen bei der voll bejagden Dame wieder perfekt gesessen haben. Zum Glück ist beim Üben einiges schief gegangen. So hat sie mir zu Beginn des Trainings das erste ausgelegte Unfallreh beim Verweisen auf der Schweißfährte angeschnitten. 


Mit guten Hunde und einer konsequente aber liebevolle Ausbildung, gepaart mit einer Portion Glück kommt der Erfolg. Wobei immer noch die alte Regel gilt: Wenn etwas schief läuft, liegt es nach kritischer Betrachtung fast immer am anderen Ende der Leine.